Jana Israel - Wieder da im eiskalten Hamburg!
30 °C, Meer, Palmen und ganz ganz viel Sonne, das war Israel. Naja... nicht ganz, in Israel gab es noch viel mehr zu erleben und zu sehen außer dem Wetter.
Wir hatten eine sehr emotionale Zeit vom 08. Oktober bis zum 21.Oktober 2009, im positiven wie im negativen Sinne, und haben viele verschiedene Eindrücke gesammelt. Als Erstes nach der Ankunft wurden wir von sehr offenen, lebhaften Israelis in Ashdod empfangen, die wir gleich ins Herz geschlossen haben. Dies war ein sehr schöner Start mit unserer Gruppe, die aus 16 deutschen und 14 israelischen Jugendlichen im Alter von 15 bis 20 Jahren bestand. Während der Reise haben wir uns immer wieder mit den Wörtern „Identität" und „Verantwortung" auseinander gesetzt. Zum Beispiel in Workshops, die die Israelis für uns gestaltet haben.
Unsere Reise bestand allerdings nicht nur aus den Workshops. Wir waren auch in Jerusalem, Nazareth, Hafia, Tel Aviv, und in Yad Vashem. Yad Vashem war für uns alle eine sehr emotionale Stätte, da man sich dort sehr stark mit der eigenen Identität und der Verantwortung für das Geschehene beschäftigt.
Zu dem Kennenlernen der verschiedenen Stätten kamen noch eine Nacht in der Wüste bei den Beduinen, ein Kamel-Ritt, eine sehr anstrengende Tour zur Massada-Festung, sowie Baden im Toten Meer und Nahal-David, ein Wadi mit Wasserfall.
Wir haben viele von diesen schönen Eindrücken mit nach Hause genommen, allerdings auch einige in unseren Augen erschreckende Eindrücke, wie zum Beispiel die starke Militarisierung im Land. Trotzdem war es für uns alle eine tolle Zeit und wir freuen uns schon jetzt auf die Zeit mit den Israelis in Hamburg.
Für mich persönlich als Teilnehmerin war es eine der wichtigsten oder auch die wichtigste Reise, die ich je im Leben gemacht habe. Ich glaube nicht, dass ich jemals so viele intensive Eindrücke und so unterschiedliche neue Erfahrungen in zwei Wochen erleben werde. Ich bin froh, an diesem Austausch teilgenommen zu haben, und hoffe, dass es weiterhin diese Verbindung zwischen Ashdod und Hamburg gibt. Ich habe gelernt, dass solche Verbindungen für uns und unsere Zukunft sehr wichtig sind.
Inga